Labor & Diagnostik
Moderne Diagnostik in Lauf an der Pegnitz
Gute Entscheidungen brauchen gute Befunde: EKG, Lungenfunktion, Langzeitmessungen und Labor – direkt in der Praxis, ohne lange Wege und mit schneller Auswertung.

Unsere Diagnostik
Diese Untersuchungen führen wir in der Praxis durch
Von der Blutabnahme bis zur Langzeitmessung: Unsere Diagnostik deckt die wichtigsten Fragestellungen der Allgemeinmedizin ab – und liefert die Grundlage für jede fundierte Therapieentscheidung.
EKG & Langzeit-Messungen
Ruhe-EKG bei Herzbeschwerden, Langzeit-EKG über 24 Stunden bei Rhythmusstörungen und Langzeit-Blutdruckmessung zur sicheren Diagnose von Bluthochdruck.
Lungenfunktion
Spirometrie bei Husten, Atemnot oder Verdacht auf Asthma und COPD: Die Messung dauert nur wenige Minuten und zeigt, wie leistungsfähig Ihre Lunge ist.
Labor & Blutwerte
Blutbild, Blutzucker, Cholesterin, Schilddrüsen-, Leber- und Nierenwerte: Die Abnahme erfolgt in der Praxis, die meisten Ergebnisse liegen binnen 24 Stunden vor.
Kurze Wege
Diagnostik dort, wo Ihr Arzt ist
Der Vorteil der Diagnostik beim Hausarzt: Befund und Behandlung kommen aus einer Hand. Kein Terminpingpong zwischen Praxen, keine verlorenen Unterlagen – Ihr Arzt kennt Ihre Werte und ordnet sie im Zusammenhang Ihrer Krankengeschichte ein.






Untersuchung und Besprechung beim selben Arzt
Laborergebnisse in der Regel innerhalb von 24 Stunden
Langzeit-Geräte bequem mit nach Hause nehmen
Gezielte Überweisung, wenn Spezialdiagnostik nötig ist
EKG und Labor Lauf an der Pegnitz
Wissenswertes zu unseren Untersuchungen
Was passiert bei welcher Untersuchung – und wann ist sie sinnvoll?
Wann ist ein EKG sinnvoll?
Das Ruhe-EKG zeichnet die elektrische Aktivität Ihres Herzens auf und hilft bei der Abklärung von Herzstolpern, Herzrasen, Brustschmerzen, Luftnot oder Schwindel. Es zeigt Herzrhythmusstörungen, Hinweise auf Durchblutungsstörungen des Herzmuskels und Folgen eines früheren, womöglich unbemerkten Herzinfarkts. Auch zur Vorsorge gehört es dazu, etwa bei Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder familiärer Herzerkrankung sowie vor Operationen. Die Untersuchung ist völlig schmerzfrei, dauert nur wenige Minuten – und das Ergebnis besprechen wir direkt im Anschluss mit Ihnen.
Langzeit-EKG: Rhythmusstörungen auf der Spur
Viele Herzrhythmusstörungen treten nur zeitweise auf und sind im kurzen Ruhe-EKG reine Glückssache – das Langzeit-EKG zeichnet Ihren Herzrhythmus dagegen über 24 Stunden im normalen Alltag auf. Sie bekommen das streichholzschachtelgroße Gerät morgens in der Praxis angelegt, tragen es unter der Kleidung und geben es am Folgetag zurück. Besonders wichtig ist die Untersuchung zur Erkennung von Vorhofflimmern, der häufigsten Rhythmusstörung: Unbehandelt erhöht sie das Schlaganfallrisiko erheblich, ist aber mit Medikamenten gut beherrschbar. Führen Sie während der Messung ein kurzes Protokoll über Beschwerden – so können wir Symptome und Herzrhythmus exakt zuordnen.
Langzeit-Blutdruckmessung: Klarheit statt Weißkitteleffekt
Einzelmessungen in der Praxis können täuschen: Bei manchen Menschen steigt der Blutdruck allein durch die Untersuchungssituation (Weißkitteleffekt), bei anderen ist er nur nachts erhöht und fällt in der Praxis normal aus (maskierte Hypertonie). Die 24-Stunden-Messung schafft Klarheit: Eine Manschette am Oberarm misst tagsüber etwa alle 15 bis 30 Minuten, nachts seltener, während Sie Ihrem normalen Alltag nachgehen. So sehen wir auch, ob der Blutdruck nachts wie gewünscht absinkt – ein wichtiger Hinweis auf das Herz-Kreislauf-Risiko. Erst auf dieser Grundlage entscheiden wir, ob und welche blutdrucksenkende Behandlung wirklich nötig ist.
Lungenfunktionstest: Für wen ist die Spirometrie wichtig?
Die Spirometrie misst, wie viel Luft Sie ein- und ausatmen können und wie schnell – Sie atmen dazu einfach über ein Mundstück in das Messgerät, kräftig und nach Anleitung. Sie ist der Standard zur Abklärung von chronischem Husten, Atemnot und pfeifender Atmung sowie zur Diagnose und Verlaufskontrolle von Asthma und COPD. Gerade für Raucherinnen, Raucher und Ehemalige ist sie wertvoll, denn eine beginnende COPD macht oft jahrelang kaum Beschwerden, ist früh erkannt aber deutlich besser zu bremsen. Die Untersuchung dauert etwa zehn Minuten und ist Kassenleistung bei entsprechendem Verdacht.
Blutbild und Basiswerte: Was wird untersucht?
Das kleine Blutbild zeigt rote und weiße Blutkörperchen sowie Blutplättchen – es gibt Hinweise auf Blutarmut, Infekte und Gerinnungsprobleme. Dazu kommen je nach Fragestellung Entzündungswerte (CRP), Nieren- und Leberwerte, Elektrolyte, Blutzucker und Blutfette. Wichtig zu wissen: Ein Wert außerhalb des Referenzbereichs ist noch keine Diagnose – Laborwerte sind immer Momentaufnahmen und müssen im Zusammenhang mit Ihren Beschwerden und Ihrer Geschichte bewertet werden. Genau das ist der Vorteil der Diagnostik beim Hausarzt: Wir kennen Ihre Vorwerte und sehen Entwicklungen über die Zeit.
Schilddrüse: kleines Organ, große Wirkung
Müdigkeit, Gewichtsveränderungen, Herzrasen, Frieren oder Stimmungstiefs – hinter vielen unspezifischen Beschwerden steckt eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse. Der wichtigste Suchtest ist der TSH-Wert im Blut; ist er auffällig, bestimmen wir zusätzlich die freien Schilddrüsenhormone fT3 und fT4 sowie bei Bedarf Antikörper, etwa zur Erkennung der häufigen Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis. Eine Unterfunktion lässt sich mit Schilddrüsenhormon in Tablettenform einfach und gut behandeln – wichtig sind dann regelmäßige Kontrollen, bis die Dosis exakt eingestellt ist.
Diabetes erkennen: Nüchternzucker und HbA1c
Rund acht Millionen Menschen in Deutschland haben Diabetes Typ 2 – und schätzungsweise jeder Fünfte weiß nichts davon, weil erhöhter Blutzucker lange keine Beschwerden macht. Zur Diagnose nutzen wir den Nüchternblutzucker und den HbA1c-Wert, den sogenannten Langzeitzucker, der den durchschnittlichen Blutzucker der letzten zwei bis drei Monate widerspiegelt. Werte im Graubereich (Prädiabetes) sind ein Warnschuss zur rechten Zeit: In diesem Stadium lässt sich die Entwicklung zum Diabetes durch Gewichtsabnahme und Bewegung oft noch komplett aufhalten. Bei bestätigtem Diabetes begleiten wir Sie strukturiert im DMP-Programm weiter.
Nüchtern zur Blutabnahme: Was heißt das konkret?
Nüchtern bedeutet: 8 bis 12 Stunden vor der Blutabnahme nichts essen und nur Wasser trinken – Kaffee mit Milch und Zucker, Säfte und Kaugummi verfälschen die Werte. Nötig ist das vor allem für Nüchternblutzucker und Triglyceride; viele andere Werte wie Blutbild, Schilddrüse, Leber oder Entzündungswerte sind mahlzeitenunabhängig. Ihre Morgenmedikamente nehmen Sie im Regelfall normal ein, Diabetes-Medikamente besprechen wir individuell. Wir sagen Ihnen bei der Terminvergabe immer dazu, ob Nüchternheit für Ihre Untersuchung erforderlich ist.
Auffällige Befunde: Wie geht es dann weiter?
Auffällige Werte besprechen wir zeitnah und verständlich mit Ihnen – ohne Panik, denn nicht jede Abweichung ist eine Krankheit: Laborwerte schwanken natürlicherweise, und oft bestätigt erst eine Kontrollmessung einen echten Befund. Gemeinsam entscheiden wir dann, ob Beobachten, eine Therapie oder eine weiterführende Untersuchung sinnvoll ist. Falls Spezialdiagnostik nötig wird, überweisen wir Sie gezielt mit einer konkreten Fragestellung – das beschleunigt die Terminvergabe – und sammeln alle Fremdbefunde wieder bei uns, damit nichts verloren geht und Sie einen festen Ansprechpartner behalten.
Wann überweisen wir zum Spezialisten?
Unsere Diagnostik beantwortet die meisten hausärztlichen Fragestellungen – aber gute Medizin kennt ihre Grenzen. Bei auffälligem EKG oder Verdacht auf eine strukturelle Herzerkrankung überweisen wir zur Echokardiographie und zum Belastungs-EKG in die Kardiologie, bei unklaren Lungenbefunden in die Pneumologie, bei komplexen Laborkonstellationen etwa in die Endokrinologie oder Gastroenterologie. Durch die langjährige Tätigkeit im Großraum Nürnberg kennen wir die spezialisierten Praxen der Region und vermitteln gezielt – mit einer dringlichen Überweisung hilft zudem die Terminservicestelle 116 117, innerhalb von vier Wochen einen Facharzttermin zu bekommen.
Häufige Fragen
Ihre Fragen zur Diagnostik
Von der Vorbereitung bis zum Befund: die häufigsten Fragen kurz beantwortet.
Wie schnell bekomme ich meine Laborergebnisse?
Die meisten Laborwerte liegen innerhalb von 24 Stunden vor, viele Schnelltests – etwa CRP oder Blutzucker – sogar sofort in der Praxis. Auffällige Befunde besprechen wir zeitnah persönlich oder telefonisch mit Ihnen; unauffällige Routinewerte teilen wir Ihnen auf dem vereinbarten Weg mit. Sie müssen also nicht in Unsicherheit warten.
Übernimmt die Kasse die Untersuchungen?
Ja – alle medizinisch notwendigen Untersuchungen wie EKG, Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung, Lungenfunktion und Laboranalysen sind Kassenleistungen ohne Zuzahlung. Zusatzuntersuchungen ohne medizinischen Anlass (IGeL) empfehlen wir nur mit transparenter Begründung und Kosteninformation vorab – die Entscheidung liegt immer bei Ihnen.
Kann ich mit dem Langzeit-Gerät duschen oder Sport machen?
Normale Alltagsaktivität ist ausdrücklich erwünscht – genau davon lebt die Aussagekraft der Messung, denn wir wollen Ihren Herzrhythmus und Blutdruck unter realen Bedingungen sehen. Nur Duschen, Baden und Schwimmen sind mit den Geräten nicht möglich; duschen Sie am besten direkt vor dem Anlegen. Leichter Sport ist erlaubt, starkes Schwitzen kann allerdings die Elektroden lösen.
Ist das EKG schmerzhaft oder mit Risiken verbunden?
Nein. Beim EKG werden lediglich Klebeelektroden auf Brustkorb, Arme und Beine gesetzt, die die natürlichen elektrischen Signale Ihres Herzens aufzeichnen – es fließt kein Strom in Ihren Körper. Die Untersuchung ist völlig schmerzfrei, strahlungsfrei und ohne jedes Risiko; lediglich das Entfernen der Klebeelektroden kann bei starker Brustbehaarung kurz ziepen.
Wie läuft die Blutabnahme ab – und was, wenn ich dabei schnell umkippe?
Die Blutabnahme dauert nur ein bis zwei Minuten und erfolgt in der Regel aus einer Armvene. Wenn Ihnen dabei schnell schwindelig wird, sagen Sie uns das bitte vorher – dann nehmen wir das Blut im Liegen ab und Sie bleiben danach noch einen Moment sitzen. Trinken Sie am Termintag ausreichend Wasser, das macht die Venen besser zugänglich und beugt Kreislaufreaktionen vor.
Wie oft sollte ich meine Blutwerte kontrollieren lassen?
Das hängt von Ihrer Situation ab: Gesunde ohne Risikofaktoren sind mit dem Check-up alle drei Jahre gut bedient. Bei bekannten Erkrankungen wie Diabetes, Schilddrüsenstörungen oder unter bestimmten Dauermedikamenten sind Kontrollen alle drei bis zwölf Monate sinnvoll – zum Beispiel Nierenwerte unter Blutdrucksenkern oder Leberwerte unter Cholesterinsenkern. Wir legen mit Ihnen einen individuellen Kontrollrhythmus fest und erinnern Sie an fällige Termine.
Bekomme ich meine Befunde auch ausgehändigt?
Selbstverständlich – Sie haben ein gesetzliches Recht auf Ihre Befunde. Wir drucken Ihnen Laborwerte und Untersuchungsergebnisse auf Wunsch aus oder speichern sie in Ihrer elektronischen Patientenakte (ePA), wo Sie sie jederzeit per Krankenkassen-App einsehen können. Gerade vor Facharztterminen oder Krankenhausaufenthalten ist es praktisch, die aktuellen Werte dabeizuhaben.
Was ist, wenn ich eine spezielle Untersuchung brauche?
Für Spezialdiagnostik wie Herzultraschall, Belastungs-EKG, Magen- oder Darmspiegelung, CT und MRT überweisen wir Sie gezielt an bewährte Fachpraxen in der Region – mit einer konkreten Fragestellung, was die Terminvergabe deutlich beschleunigt. Die Befunde laufen anschließend wieder bei uns zusammen und wir besprechen sie gemeinsam mit Ihnen, damit Sie die Ergebnisse wirklich verstehen und ein Ansprechpartner den Überblick behält.
Kann ich Diagnostik-Termine mit der Sprechstunde kombinieren?
Ja, in vielen Fällen sogar direkt: Ein Ruhe-EKG oder eine Blutabnahme lässt sich meist unmittelbar an den Sprechstundentermin anschließen. Für Langzeitmessungen vereinbaren wir einen kurzen Termin zum Anlegen des Geräts am Morgen und zur Rückgabe am Folgetag. Sagen Sie bei der Terminvereinbarung einfach, worum es geht – dann planen wir die nötige Zeit gleich mit ein.
Mein Fitness-Tracker zeigt Unregelmäßigkeiten – sollte ich das abklären lassen?
Ja, nehmen Sie solche Hinweise ernst, aber ohne Alarmstimmung: Smartwatches erkennen Unregelmäßigkeiten wie mögliches Vorhofflimmern inzwischen recht zuverlässig, produzieren aber auch Fehlalarme. Die Meldung ersetzt keine Diagnose – sie ist ein guter Anlass für ein EKG und bei Bedarf eine Langzeitmessung bei uns. Bringen Sie die Aufzeichnungen Ihrer Uhr gerne mit zum Termin, sie können die Einordnung erleichtern.
Weitere Leistungen
Das bieten wir Ihnen außerdem
Von der Vorsorge bis zur Chronikerbetreuung: entdecken Sie die weiteren Leistungen unserer Hausarztpraxis in Lauf.




