Impfungen
Impfungen in Lauf an der Pegnitz
Der einfachste Schutz vor schweren Erkrankungen: Wir prüfen Ihren Impfpass, beraten Sie ehrlich und impfen nach den aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) – für die ganze Familie.

Unser Impfangebot
Diese Impfungen erhalten Sie bei uns
Ob Auffrischung, Saisonimpfung oder Reisevorbereitung: Bei uns bekommen Sie alle wichtigen Impfungen direkt in der Praxis – inklusive Beratung, Dokumentation im Impfpass und Erinnerung an fällige Auffrischungen.
Standardimpfungen
Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Masern und mehr: alle von der STIKO empfohlenen Grundimmunisierungen und Auffrischungen – als Kassenleistung ohne Zuzahlung.
Grippe- & Coronaimpfung
Jährlicher Schutz für Herbst und Winter: Grippeimpfung und Corona-Auffrischung in einem Termin – besonders wichtig ab 60 sowie bei chronischen Erkrankungen.
Reiseimpfungen
Hepatitis A/B, FSME, Typhus und mehr: Wir beraten Sie passend zu Ihrem Reiseziel und erstellen Ihren persönlichen Impfplan – am besten 6 bis 8 Wochen vor Abreise.
So läuft Ihre Impfung ab
Impfen ohne Umwege
Eine Impfung bei uns dauert nur wenige Minuten – gut vorbereitet und sauber dokumentiert. Bringen Sie einfach Ihren Impfpass mit, den Rest übernehmen wir: von der Prüfung Ihres Impfstatus bis zur Erinnerung an die nächste Auffrischung.






Impfpass-Check: Wir prüfen, welche Impfungen fällig sind
Persönliche Beratung zu Nutzen und möglichen Reaktionen
Impfung und Dokumentation direkt im selben Termin
Kombination mit Check-up oder Sprechstundentermin möglich
Impfung Hausarzt Lauf
Wissenswertes rund ums Impfen
Welche Impfung braucht wer – und wann? Antworten auf die häufigsten Fragen aus der Impfsprechstunde.
Welche Impfungen empfiehlt die STIKO für Erwachsene?
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt für alle Erwachsenen die Auffrischung von Tetanus und Diphtherie alle zehn Jahre, einmalig kombiniert mit Keuchhusten (Pertussis). Alle nach 1970 Geborenen ohne ausreichenden Schutz sollten zudem einmalig gegen Masern geimpft werden. Ab 60 kommen weitere Standardimpfungen hinzu: die jährliche Grippeimpfung mit Hochdosis-Impfstoff, die einmalige Pneumokokken-Impfung, die Gürtelrose-Impfung in zwei Dosen und die jährliche COVID-19-Auffrischung. Seit 2024 empfiehlt die STIKO außerdem allen ab 75 eine einmalige RSV-Impfung gegen das Respiratorische Synzytial-Virus. Welche Impfungen bei Ihnen fällig sind, prüfen wir anhand Ihres Impfpasses.
Grippeimpfung: Wann ist der beste Zeitpunkt?
Idealerweise lassen Sie sich zwischen Oktober und Mitte Dezember impfen – der Schutz baut sich innerhalb von etwa zwei Wochen auf und hält über die gesamte Grippesaison, die meist im Januar und Februar ihren Höhepunkt erreicht. Empfohlen ist die Impfung für alle ab 60, für Schwangere ab dem zweiten Trimester, chronisch Kranke jeden Alters, medizinisches Personal und alle mit viel Publikumskontakt. Für Menschen ab 60 wird ein Hochdosis-Impfstoff verwendet, der die nachlassende Immunantwort im Alter ausgleicht. Auch eine spätere Impfung im Januar ist noch sinnvoll – besser spät geschützt als gar nicht.
FSME-Impfung: Wichtig für das Nürnberger Land
Das Nürnberger Land gehört zu den FSME-Risikogebieten in Bayern – Zecken können hier die Frühsommer-Meningoenzephalitis übertragen, eine Virusentzündung von Gehirn und Hirnhäuten, gegen die es keine ursächliche Behandlung gibt. Wer sich viel im Grünen aufhält – Garten, Wandern, Radfahren, Hund – sollte den Impfschutz prüfen lassen. Die Grundimmunisierung besteht aus drei Dosen innerhalb eines Jahres, aufgefrischt wird danach alle drei bis fünf Jahre je nach Alter. In Risikogebieten wie unserem übernehmen die gesetzlichen Kassen die Kosten vollständig. Übrigens: Die Impfung schützt nicht vor Borreliose – kontrollieren Sie sich nach Aufenthalten im Freien trotzdem auf Zecken.
Gürtelrose-Impfung ab 60: Warum sie sich lohnt
Fast jeder Erwachsene trägt das Windpocken-Virus in sich – es schlummert lebenslang in den Nervenknoten und kann bei nachlassender Abwehrkraft als Gürtelrose (Herpes zoster) wieder ausbrechen. Gefürchtet ist vor allem die Post-Zoster-Neuralgie: brennende Nervenschmerzen, die Monate bis Jahre anhalten können. Die STIKO empfiehlt deshalb allen ab 60 – bei chronischen Grunderkrankungen wie Diabetes, Asthma oder Rheuma bereits ab 50 – die Impfung mit dem Totimpfstoff in zwei Dosen im Abstand von zwei bis sechs Monaten. Die Wirksamkeit liegt bei über 90 Prozent, und die Kassen übernehmen die Kosten vollständig.
Pneumokokken und RSV: Schutz für die Lunge im Alter
Pneumokokken sind die häufigsten Erreger schwerer Lungenentzündungen, die gerade bei älteren Menschen lebensbedrohlich verlaufen können – die STIKO empfiehlt deshalb allen ab 60 eine einmalige Impfung mit einem modernen Konjugatimpfstoff. Neu ist die RSV-Impfung: Das Respiratorische Synzytial-Virus galt lange als reines Kinderproblem, verursacht aber bei Hochbetagten ähnlich viele Krankenhauseinweisungen wie die Grippe. Seit 2024 wird die einmalige RSV-Impfung allen ab 75 empfohlen, bei schweren Grunderkrankungen von Herz oder Lunge bereits ab 60. Beide Impfungen lassen sich gut mit der jährlichen Grippeimpfung kombinieren.
Reiseimpfungen: Rechtzeitig planen
Je nach Reiseziel sind zusätzliche Impfungen sinnvoll oder sogar vorgeschrieben – etwa Hepatitis A für den Mittelmeerraum und Fernreisen, Hepatitis B, Typhus für Südasien, Tollwut bei Langzeit- und Abenteuerreisen oder Gelbfieber für Teile Afrikas und Südamerikas. Kommen Sie am besten sechs bis acht Wochen vor Abreise zur reisemedizinischen Beratung: Dann lassen sich auch mehrteilige Impfserien rechtzeitig abschließen und der Impfschutz ist zum Reisebeginn voll aufgebaut. Viele gesetzliche Kassen erstatten Reiseimpfungen ganz oder teilweise als Satzungsleistung – wir stellen Ihnen die Unterlagen zum Einreichen aus und beraten Sie auch zu Malariaprophylaxe und Reiseapotheke.
Tetanus: Warum die Auffrischung so wichtig ist
Tetanus-Erreger leben im Erdreich und gelangen schon durch Bagatellverletzungen in den Körper – ein Kratzer bei der Gartenarbeit genügt. Die Erkrankung führt zu schweren Muskelkrämpfen und verläuft trotz Intensivmedizin in bis zu 20 Prozent der Fälle tödlich; einen natürlichen Schutz durch überstandene Erkrankung gibt es nicht. Deshalb gilt: alle zehn Jahre auffrischen, kombiniert mit Diphtherie und einmalig im Erwachsenenalter auch mit Keuchhusten. Nach einer verschmutzten Wunde prüfen wir den Impfstatus sofort – liegt die letzte Impfung länger zurück, wird direkt nachgeimpft.
Keuchhusten-Impfung: Schutz für die Kleinsten in der Familie
Keuchhusten (Pertussis) ist für Erwachsene meist nur ein hartnäckiger, wochenlanger Husten – für Neugeborene kann er lebensbedrohlich sein, denn sie haben noch keinen eigenen Impfschutz. Deshalb empfiehlt die STIKO die Keuchhusten-Impfung ausdrücklich allen engen Kontaktpersonen von Säuglingen: werdenden Eltern, Großeltern und Betreuungspersonen, idealerweise spätestens vier Wochen vor der Geburt des Kindes. Schwangeren wird die Impfung zu Beginn des dritten Trimesters empfohlen, damit der Nestschutz auf das Kind übergeht. Die Auffrischung erfolgt unkompliziert als Dreifachimpfung zusammen mit Tetanus und Diphtherie.
Masernschutzgesetz: Wer einen Nachweis braucht
Seit 2020 gilt in Deutschland das Masernschutzgesetz: Wer in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas, Schulen oder Asylunterkünften betreut wird oder arbeitet – und wer in medizinischen oder Pflegeeinrichtungen tätig ist – muss einen Masernschutz nachweisen. Als Nachweis gelten zwei dokumentierte Impfungen oder ein Labornachweis durchgemachter Masern. Betroffen sind vor allem nach 1970 Geborene, denn Ältere gelten durch die früher weit verbreiteten Masern als immun. Wir prüfen Ihren Status im Impfpass, impfen bei Bedarf nach und stellen Ihnen die erforderliche ärztliche Bescheinigung aus.
Impfpass verloren – was nun?
Kein Grund zur Sorge: Wir stellen Ihnen einen neuen Impfpass aus und rekonstruieren Ihren Impfstatus so weit wie möglich – etwa über Unterlagen früherer Praxen, Betriebsärzte oder Ihrer Krankenkasse. Für nicht dokumentierte Impfungen gilt der Grundsatz: Im Zweifel impfen, denn eine zusätzliche Dosis ist nach heutigem Wissen unbedenklich, eine fehlende kann dagegen gefährlich werden. Perspektivisch löst der digitale Impfnachweis in der elektronischen Patientenakte (ePA) das Papierheft ab – dann ist Ihr Impfstatus dauerhaft gesichert und in jeder Praxis abrufbar.
Häufige Fragen
Ihre Fragen zum Impfen
Kurz und ehrlich beantwortet – von Nebenwirkungen bis zur Kostenübernahme.
Muss ich für eine Impfung einen Termin vereinbaren?
Ein kurzer Termin genügt – fragen Sie einfach über das Kontaktformular oder telefonisch an, meist finden wir kurzfristig einen Platz. Oft lässt sich die Impfung auch mit einem ohnehin geplanten Sprechstundenbesuch oder dem Check-up verbinden. Bringen Sie bitte Ihren Impfpass mit, damit wir die Impfung korrekt dokumentieren können.
Welche Nebenwirkungen sind normal?
Typisch und harmlos sind Rötung, Schwellung oder Druckschmerz an der Einstichstelle, gelegentlich auch Müdigkeit, Kopfschmerzen oder leicht erhöhte Temperatur für ein bis zwei Tage – ein Zeichen, dass das Immunsystem arbeitet. Diese Impfreaktionen klingen von selbst ab; Kühlen und Schonung genügen. Ernsthafte Nebenwirkungen sind sehr selten, und wir klären Sie vor jeder Impfung persönlich über den jeweiligen Impfstoff auf.
Zahlt meine Krankenkasse die Impfung?
Alle von der STIKO empfohlenen Standardimpfungen – von Tetanus über Grippe bis zur Gürtelrose-Impfung – sind Kassenleistung ohne Zuzahlung, ebenso die FSME-Impfung, da das Nürnberger Land Risikogebiet ist. Reiseimpfungen erstatten viele Kassen ganz oder teilweise als freiwillige Satzungsleistung; wir geben Ihnen Rechnung und Impfdokumentation zum Einreichen mit. Fragen Sie im Zweifel vorher bei Ihrer Kasse nach – wir sagen Ihnen, welche Impfungen betroffen sind.
Kann ich mehrere Impfungen gleichzeitig bekommen?
Ja, die meisten Impfungen lassen sich problemlos kombinieren – zum Beispiel Grippe und Corona in einem Termin, je eine Impfung pro Arm. Auch Totimpfstoffe untereinander brauchen keinen Mindestabstand. Das spart Ihnen Wege, verzögert den Schutz nicht und ist genauso gut verträglich wie Einzeltermine; lediglich lokale Reaktionen können etwas häufiger auftreten.
Ich bin erkältet – darf ich trotzdem zur Impfung?
Ein leichter Schnupfen ohne Fieber ist in der Regel kein Hindernis – banale Infekte beeinträchtigen weder Wirksamkeit noch Verträglichkeit der Impfung. Bei Fieber über 38,5 °C oder einem deutlichen Krankheitsgefühl verschieben wir die Impfung besser um einige Tage, bis Sie wieder fit sind. Rufen Sie im Zweifel kurz an – wir beraten Sie ehrlich, ob der Termin stattfinden sollte.
Welche Impfungen sind in der Schwangerschaft empfohlen?
Die STIKO empfiehlt Schwangeren ausdrücklich zwei Impfungen: die Grippeimpfung ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel und die Keuchhusten-Impfung zu Beginn des dritten Trimesters – so geht der Schutz als Nestschutz auf Ihr Kind über, das selbst erst ab dem dritten Lebensmonat geimpft werden kann. Beide sind Totimpfstoffe und für Mutter und Kind sicher. Lebendimpfstoffe wie Masern-Mumps-Röteln dürfen in der Schwangerschaft dagegen nicht gegeben werden – idealerweise prüfen Sie Ihren Impfstatus schon bei Kinderwunsch.
Darf ich nach der Impfung Sport machen?
Leichte Bewegung ist kein Problem – auf intensiven Sport, Sauna oder große körperliche Anstrengung sollten Sie am Impftag und idealerweise ein bis zwei Tage danach verzichten, damit der Körper die Immunantwort in Ruhe aufbauen kann. Der geimpfte Arm kann etwas schmerzen; schonen Sie ihn, aber bewegen Sie ihn ruhig normal weiter, das verteilt den Impfstoff und lindert die Verspannung.
Was ist, wenn ich eine Impfung im Schema verpasst habe?
Jede dokumentierte Impfung zählt – nach dem Grundsatz „jede Impfung gilt“ muss keine Serie neu begonnen werden, auch wenn Jahre dazwischenliegen. Wir setzen das Schema einfach dort fort, wo es unterbrochen wurde. Bringen Sie Ihren Impfpass mit, dann erstellen wir einen Nachholplan nach den STIKO-Empfehlungen und bringen Ihren Schutz Schritt für Schritt auf den aktuellen Stand.
Ich habe Angst vor Spritzen – was kann ich tun?
Damit sind Sie nicht allein – Spritzenangst ist weit verbreitet und nichts, wofür man sich schämen müsste. Sagen Sie uns vorab Bescheid: Wir nehmen uns Zeit, Sie impfen im Liegen, lenken ab und nutzen sehr feine Nadeln, sodass der Einstich kaum spürbar ist. Die meisten Patientinnen und Patienten sagen hinterher, die Sorge sei deutlich schlimmer gewesen als der Piks selbst.
Kann ich mich gegen Hühnereiweiß-Allergie trotzdem impfen lassen?
In fast allen Fällen ja. Moderne Grippeimpfstoffe enthalten nur Spuren von Hühnereiweiß, die selbst bei bestätigter Allergie in der Regel problemlos vertragen werden; für schwere Allergien gibt es zudem komplett eifreie Impfstoffe. Wichtig ist, dass Sie uns Ihre Allergien vor der Impfung nennen – dann wählen wir den passenden Impfstoff und lassen Sie zur Sicherheit etwas länger in der Praxis nachbeobachten.
Weitere Leistungen
Das bieten wir Ihnen außerdem
Von der Vorsorge bis zur Chronikerbetreuung: entdecken Sie die weiteren Leistungen unserer Hausarztpraxis in Lauf.




